Da unsere Ausbildung Elemente aus Tierpsychologie und Tierheilpraktik beinhaltet, finden Sie einige Informationen zum Berufsbild des Tierheilpraktikers weiter unten auf dieser Seite.
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Was ist ein Tierheilpraktiker und was sind seine Aufgaben?
Das Interesse und die Nachfrage nach naturheilkundlichen Behandlungsformen hat in der Öffentlichkeit - bei einer zunehmend belasteten Umwelt - immer mehr zugenommen. Der Berufsstand des Tierheilpraktikers (nicht geschützter Beruf / achten Sie auf fundierte Ausbildung) gewinnt neben dem Tierarzt ergänzend mehr und mehr an Bedeutung. Tierheilpraktiker (THP`s) betrachten und behandeln ein Lebewesen als Ganzes. Sie suchen bei Krankheiten und Störungen nach den Ursachen und behandeln diese ganzheitlich. Dies nimmt wesentlich mehr Zeit in Anspruch als im normalen Tierarzt - Praxisbetrieb.
Die Tätigkeit der Tierheilpraktiker unterliegt dem Arzneimittel-, dem Tierschutz- und dem Tierseuchengesetz. Sie impfen nicht, verwenden keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel (wie z. B. Kortikoide oder Antibiotika) und narkotisieren nicht. Aus diesem Grund versteht sich die Naturheilkunde nicht ausschließlich als Alternative zur Schulmedizin, sondern vielmehr als Ergänzung. Im Idealfall arbeiten Tierarzt und THP Hand in Hand, um eine optimale Versorgung des Tieres gewährleisten zu können. Zum Wohle des Tieres sollten auch Tierheilpraktiker sich untereinander unterstützen, da die Fachbereiche doch häufig sehr unterschiedlich sind.
Diagnosesichere Maßnahmen, wie Laboruntersuchungen oder Röntgenaufnahmen gehören zur Arbeitsweise der THP`s. In der Regel werden Haustiere und Pferde behandelt. In jüngerer Zeit hat sich das Arbeitsgebiet auch auf landwirtschaftliche Nutztiere ausgeweitet, da bei naturheilkundlichen Verfahren keine Rückstände im Körper der Tiere zu befürchten sind.
Lara Schouten